Bautagebuch Fährstelle F24 Coswig-Kötitz - Gauernitz

Modernisierung der Anlegestellen Coswig-Kötitz und Gauernitz sowie Anschaffung einer E-Fähre.

Die Anlegestelle der Fährverbindung F24 Coswig-Kötitz – Gauernitz wird im Rahmen des Verbundvorhabens »MEI_eFAIR« umfassend modernisiert.

  • Bauzeit voraussichtlich vom 13.04.2026 bis zum 26.06.2026

Ziel der Maßnahme ist es,

  • einen barrierefreien Zugang zur neuen, umweltfreundlichen E-Fähre „Ritter Karras“ zu schaffen und diese als Lückenschluss in das bestehende Radwegenetz entlang der Elbe zu integrieren,
  • die Erreichbarkeit für alle Nutzergruppen - insbesondere für mobilitätseingeschränkte Personen, Radfahrer und Familien - zu verbessern,
  • die regionale Infrastruktur weiterzuentwickeln und den umweltfreundlichen Tourismus zu fördern.

Mit dem Einsatz der neuen E-Fähre wird ein wichtiger Beitrag zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Mobilität in der Region geleistet.

Luftbild der Anlegestellen Coswig und Gauernitz | Foto: Gabriele Hanke
Luftbild der Anlegestellen Coswig und Gauernitz | Foto: Gabriele Hanke
Bauarbeiten in Kötitz | Foto: Kristin Göpfert
Bauarbeiten in Kötitz | Foto: Kristin Göpfert

13.05.2026

Die landseitigen Bauarbeiten an der Fährstelle Coswig–Gauernitz schreiten planmäßig und mit hoher Intensität voran. Die Abbrucharbeiten sind inzwischen nahezu abgeschlossen, sodass bereits mit dem Wiederaufbau auf der Seite Coswig begonnen werden konnte.

Alle Arbeiten befinden sich aktuell im vorgesehenen Bauzeitenplan. Damit stehen die Zeichen weiterhin sehr gut, dass die neue E-Fähre „Ritter Karras“, wie geplant, Ende Juni in Betrieb genommen werden kann.

Mit den laufenden Maßnahmen wird die Fährstelle modernisiert und für einen zuverlässigen sowie zukunftsfähigen Betrieb vorbereitet. Die positive Entwicklung auf der Baustelle ist ein wichtiger Schritt für die Wiederaufnahme des Fährbetriebs und wird von allen Beteiligten mit großer Zuversicht begleitet.

15.04.2026

Die Demontage der Altanlagen konnte planmäßig und erfolgreich bis zum 14. April 2026 abgeschlossen werden. Damit wurde ein zentraler Meilenstein erreicht und der Weg für das Bauvorhaben an der Fährstelle sowie für die Errichtung der neuen Landanlagen und der modernen Ladeinfrastruktur geebnet.

Für die Modernisierung dieser Fährstelle haben erneut bewährte Partner den Zuschlag erhalten. Die Clement Germany GmbH übernimmt die Realisierung der schwimmenden Anlegestellen und bringt dabei ihre umfassende Erfahrung in das Projekt ein. Der Bau der Landanlagen erfolgt durch die Steinle Bau GmbH, die bereits bei der Modernisierung der Fährstelle F28 Niederlommatzsch – Diesbar-Seußlitz erfolgreich tätig war.

Den Zuschlag für die Umsetzung der Ladeinfrastruktur hat die Firma „SSS Energietechnik und Netzservice GmbH“ erhalten und wird damit einen wichtigen Beitrag zur zukunftsfähigen Ausrichtung der Fährstelle leisten.

Gemeinsam verfolgen alle Beteiligten das Ziel, die Fährstelle bis zum 26. Juni 2026 erfolgreich und nachhaltig zu modernisieren und damit einen weiteren wichtigen Schritt hin zu einer modernen und leistungsfähigen Infrastruktur zu gehen.

F24 Demontage der Altanlagen | Foto: Gabriele Hanke
F24 Demontage der Altanlagen | Foto: Gabriele Hanke