Bautagebuch Fährstelle F24 Coswig-Kötitz - Gauernitz

Modernisierung der Anlegestellen Coswig-Kötitz und Gauernitz sowie Anschaffung einer E-Fähre.

Die Anlegestelle der Fährverbindung F24 Coswig-Kötitz – Gauernitz wurde im Rahmen des Verbundvorhabens »MEI_eFAIR« umfassend modernisiert.

Ziel der Maßnahme war es,

  • einen barrierefreien Zugang zur neuen, umweltfreundlichen E-Fähre „Ritter Karras“ zu schaffen und diese als Lückenschluss in das bestehende Radwegenetz entlang der Elbe zu integrieren,
  • die Erreichbarkeit für alle Nutzergruppen - insbesondere für mobilitätseingeschränkte Personen, Radfahrer und Familien - zu verbessern,
  • die regionale Infrastruktur weiterzuentwickeln und
  • den umweltfreundlichen Tourismus zu fördern.

Mit dem Einsatz der neuen E-Fähre wird ein wichtiger Beitrag zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Mobilität in der Region geleistet.

Luftbild der Anlegestellen Coswig-Kötitz und Gauernitz nach Modernisierung | Foto Gabriele Hanke
Luftbild der Anlegestellen Coswig-Kötitz und Gauernitz nach Modernisierung | Foto Gabriele Hanke
Inbetriebnahme der E-Fähre am 07.07.2026 | Foto Gabriele Hanke
Inbetriebnahme der E-Fähre am 07.07.2026 | Foto Gabriele Hanke

03.07.2026

Seit 3. Juli 2026 ist die dritte vollelektrische Elbfähre „Ritter Karras“ an der Fährstelle Coswig-Kötitz - Gauernitz (F24) im Linienbetrieb. Die feierliche Inbetriebnahme fand am 7. Juli 2026 statt. Mit der neuen E-Fähre und der umfassend modernisierten, barrierefreien Fährstelle stärkt der Landkreis Meißen die klimafreundliche Mobilität sowie den Rad- und Tourismusverkehr entlang der Elbe.

Im Rahmen der feierlichen Indienststellung durchschnitten (v. l. n. r.) Thomas Pehlke, Clement-Germany GmbH, VGM-Geschäftsführer Jens Dehnert, Bürgermeister von Klipphausen Mirko Knöfel, Landrat Ralf Hänsel, Coswigs Oberbürgermeister Thomas Schubert, Geschäftsführer Elmar Miebach-Oedekoven der Lux-Werft und Schifffahrt GmbH, Jens Bergmann, STEINLE Bau GmbH, Ingenieur Hauke Grüßner von der PTW Planungsgem. Tief- und Wasserbau GmbH, Mario Zweinert, Ingenieurbüro für Elektrotechnik Herrmann und Zweinert, Simone Krahl LASuV symbolisch das Band.

24.06.2026

Am 23.06.2026 haben die Montagearbeiten der neuen schwimmenden Anlegestellen planmäßig begonnen, zunächst auf der Seite Gauernitz. Die landseitigen Bauarbeiten in Gauernitz konnten bereits erfolgreich abgeschlossen werden.

Auf der Seite Kötitz werden derzeit die verbleibenden Restarbeiten durch die Firma Steinle Bau GmbH ausgeführt. Zudem wurde die neue Ladeinfrastruktur durch die Firma SSS erfolgreich errichtet.
Dank des großen Engagements, der hohen Fachkompetenz und der sehr guten Zusammenarbeit aller beteiligten Unternehmen schreiten die Arbeiten planmäßig voran. Damit leisten die Projektbeteiligten einen wichtigen Beitrag zur Modernisierung der Fährstelle.

Die Wiedereröffnung der Fährstelle ist für den 30.06.2026 mit der E-Fähre „Ritter Karras“ vorgesehen. Fahrgästen steht damit künftig eine modernisierte Anlage mit neuem, zukunftsorientiertem Fährangebot zur Verfügung.

Anleger Gauernitz | Foto Hauke Grüßner
Anleger Gauernitz | Foto Hauke Grüßner
Bauarbeiten am Anleger Gauernitz | Foto: Kristin Göpfert
Bauarbeiten am Anleger Gauernitz | Foto: Kristin Göpfert

04.06.2026

Die Bauarbeiten auf der Seite Gauernitz verlaufen weiterhin sehr positiv. Insbesondere der Neubau der Rampe macht große Fortschritte und steht kurz vor dem Abschluss. Mit der neuen Anlage wird künftig auch die Nutzung für Menschen mit Beeinträchtigungen deutlich verbessert.

Im nächsten Schritt werden die Arbeiten auf der Seite Coswig fortgesetzt. Dort entstehen die Voraussetzungen für die Installation der neuen Ladeinfrastruktur sowie für die neuen schwimmenden Anlegestellen. Die Montage ist für die Kalenderwoche 26 vorgesehen. Damit schreitet die Modernisierung der Fährstelle planmäßig voran.

Da die einzelnen Bauabschnitte und Arbeitsschritte unmittelbar aufeinander aufbauen, können insbesondere bei Abbruch- und Erdarbeiten unvorhergesehene Gegebenheiten auftreten, die Einfluss auf den weiteren Bauablauf haben. Um alle Arbeiten fachgerecht und in der erforderlichen Qualität abzuschließen, verschiebt sich die Wiedereröffnung geringfügig vom 27. Juni auf den 30. Juni 2026.

Die Fährstelle kann somit ab dem 30. Juni 2026 wieder für den Verkehr freigegeben werden. Für das entgegengebrachte Verständnis wird gedankt.

13.05.2026

Die landseitigen Bauarbeiten an der Fährstelle Coswig–Gauernitz schreiten planmäßig und mit hoher Intensität voran. Die Abbrucharbeiten sind inzwischen nahezu abgeschlossen, sodass bereits mit dem Wiederaufbau auf der Seite Coswig begonnen werden konnte.

Alle Arbeiten befinden sich aktuell im vorgesehenen Bauzeitenplan. Damit stehen die Zeichen weiterhin sehr gut, dass die neue E-Fähre „Ritter Karras“, wie geplant, Ende Juni in Betrieb genommen werden kann.

Mit den laufenden Maßnahmen wird die Fährstelle modernisiert und für einen zuverlässigen sowie zukunftsfähigen Betrieb vorbereitet. Die positive Entwicklung auf der Baustelle ist ein wichtiger Schritt für die Wiederaufnahme des Fährbetriebs und wird von allen Beteiligten mit großer Zuversicht begleitet.

Bauarbeiten in Kötitz | Foto: Kristin Göpfert
Bauarbeiten in Kötitz | Foto: Kristin Göpfert
F24 Demontage der Altanlagen | Foto: Gabriele Hanke
F24 Demontage der Altanlagen | Foto: Gabriele Hanke

15.04.2026

Die Demontage der Altanlagen konnte planmäßig und erfolgreich bis zum 14. April 2026 abgeschlossen werden. Damit wurde ein zentraler Meilenstein erreicht und der Weg für das Bauvorhaben an der Fährstelle sowie für die Errichtung der neuen Landanlagen und der modernen Ladeinfrastruktur geebnet.

Für die Modernisierung dieser Fährstelle haben erneut bewährte Partner den Zuschlag erhalten. Die Clement Germany GmbH übernimmt die Realisierung der schwimmenden Anlegestellen und bringt dabei ihre umfassende Erfahrung in das Projekt ein. Der Bau der Landanlagen erfolgt durch die Steinle Bau GmbH, die bereits bei der Modernisierung der Fährstelle F28 Niederlommatzsch – Diesbar-Seußlitz erfolgreich tätig war.

Den Zuschlag für die Umsetzung der Ladeinfrastruktur hat die Firma „SSS Energietechnik und Netzservice GmbH“ erhalten und wird damit einen wichtigen Beitrag zur zukunftsfähigen Ausrichtung der Fährstelle leisten.

Gemeinsam verfolgen alle Beteiligten das Ziel, die Fährstelle bis zum 26. Juni 2026 erfolgreich und nachhaltig zu modernisieren und damit einen weiteren wichtigen Schritt hin zu einer modernen und leistungsfähigen Infrastruktur zu gehen.